Verein für Wissenschaft, Integration und Religion e.V.

Vereinssatzung

Vereinssatzung

§ 1 Vereinsbezeichnung

(1) Der Verein führt den Namen „WIR – Verein für Wissenschaft, Integration und Religion e.V.“ Er wird als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister eingetragen.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Der Verein hat seinen Sitz in Halle/Westf..

(5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten, Förderung wissenschaftlicher und künstlerischer Studien, die Integration ausländischer Mitbürger in diese Gesellschaft, die umfassende Förderung der Bildung, Erziehung, sowie die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, dies wird durch Unterrichte über die Kultur, über die Gesellschaft und über die verschiedenen Religionen gewährleistet.

(2) Zu den Aufgaben und Schwerpunkten zählen insbesondere

1. Wissenschaftliche Arbeiten und Forschungen. Diese werden entweder in Buchform oder in Zeitschriften publiziert.

2. Hilfe zur Wiedereingliederung gesellschaftlicher Randschichten in die Gesellschaft und zur Bewahrung gesunder Moral- und Wertevorstellungen durch Seminare und Aufklärungsarbeit.
3. Anbieten sinnvoller Freizeitbeschäftigungen für Jugendliche, um der zunehmenden Kriminalisierung (Drogenszene etc.) entgegenzuwirken. Dies soll durch sportliche Aktivitäten, Nachhilfeunterrichten, sowie Gemeinschafts- und Jugendprojekte erreicht werden.
4. Hilfestellung und Beratung bei familiären Problemen, Krisen und Notsituationen, sowie Unterstützung und Aufklärung zur Drogenprävention.

5. Studentenarbeit: Studienberatung, Hilfe beim Eingewöhnen ans Studium und bei Fragen mit der Verwaltung von Universität und Stadt.

6. Aufbau, Erhaltung und Förderung des Austausches und Dialoges zwischen den verschiedenen Religionen und Kulturen.


§ 3 Maßnahmen zur Förderung des Vereinszwecks

(1) Zur Erreichung seiner Ziele wird sich der Verein um alle Maßnahmen der direkten Förderung, der Vermittlungsförderung und der Multiplikatorenförderung, insbesondere

1. in Zusammenarbeit mit öffentlichen als auch privaten Einrichtungen, Sportverbänden und –vereinen, Institutionen( z.B. Gefängnissen und Krankenhäusern), Jugendherbergen und im Informationsaustausch mit Instituten, Organisationen, Kirchen, Gemeinden, religiösen Einrichtungen und Verbänden bzw. Vereinen aller Religionsrichtungen und Einrichtungen der Schule, der Wissenschaft und Forschung, der Elternschaft, der kulturellen Jugendarbeit, des Bibliothekenwesens sowie des Buchwesens in der Bundesrepublik Deutschland, in anderen deutschsprachigen Ländern sowie im übrigen Ausland, einsetzen,
2. die Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk, Fernsehen und den übrigen Medien der Informations- und Kommunikationstechnologien, zusammensetzen.

(2) Der Verein kann einen Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Förderung der Vereinsziele vergeben. Ferner können besonders förderungswürdige Arbeiten und Studien zur Aus-, Weiter- und Fortbildung ideell und materiell unterstützt werden. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.

(3) Der Vorstand kann im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung jegliche Einrichtungen gründen, die der Förderung des Vereinszwecks dienen. Er kann sich an bestehenden Einrichtungen anderer Verbände, Institutionen und Organisationen beteiligen, unter der Voraussetzung, dass diese ebenfalls Gemeinnützig sind.

§ 4 Haushalt und Finanzen

Die zur Erfüllung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden bestritten aus
1. Spenden, sonstigen Zuwendungen und Einnahmen,
2. Projektmitteln der öffentlichen Hand,
3. zweckgebundenen Mitteln,

4. Mitgliedsbeiträgen.


§ 5 Organe des Vereins

sind

(1) die Mitgliedsversammlung

(2) der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich im ersten Kalendervierteljahr abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über

1. Satzungsänderungen,

2. Die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlassung,

3. die Höhe der Mitgliedsbeiträge,

4. die Ausschließung eines Mitglieds,

5. die Auflösung des Vereins.

(2) Der Vorstand beruft durch schriftliche Einladung mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung die Versammlung ein.

(3) Beschlüsse werden mit der Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder gefasst. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen, die Änderungen des Vereinszweckes oder Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Wahlen erfolgen jedoch schriftlich durch Stimmzettel, wenn nicht die Mitgliederversammlung einstimmig eine offene Wahl billigt.

Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Ersten Vorsitzenden, dem Zweiten Vorsitzenden, dem Buchhalter sowie dem Sekretär. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

(2) Der Verein wird durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Erste Vorsitzende oder der Zweite Vorsitzende, vertreten.

(3) Zum Vorstand dürfen nur Vereinsmitglieder gewählt werden.

(4) Der Vorstand wählt in seiner ersten Sitzung aus seiner Mitte den Vorsitzenden, den Stellvertretenden Vorsitzenden, einen Buchhalter, einen Sekretär und drei Beisitzer


§ 8

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 9

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


§ 10

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 11 Anfallberechtigung

Im Falle einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen an einen Verein, der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte, gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Welcher Verein dies ist, beschließt der Vorstand bei Auflösung.

 

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